Wenn man von Westen auf dem Weg nach Bälum kommt, unmittelbar vor der Stadtgrenze, kann man zur linken Seite eine ziemlich einzigen und charakteristischen Landschaft sehen, die aus einigen sehr hochen Hügeln mit einem Bestand von Heiden und Nadelbüsche besteht. Diese heissen in der Umgangssprache Möllebakkerne (die Mühlenhügeln), und hier gibt es die zwei Erhöhungen, Hejrebakkerne (die Reiher-hügel) und Prästen Höj
(die Hügel des Pastors), die etwa 60 Meter über dem Meeresspiegel sind.
Diese Bezeichnungen sind längst in Vergessenheit gerieten, und fragt man heute einen Bälum-Einwohner, wo Hejrebakken und Prästens Höj liegen, kann der Betreffende nicht antworten, da sie nun nur als Möllebakkerne gekannt sind.
Auf der östlichen Hügel (Prästens Höj) liegt eine von Nord Jutland's schönsten und am besten erhalteten Windmühlen, Bälum Mühle, öfter genannt als die stoltzten und am weitesten sichtbaren von alle Himmerland's Mühlen, indem sie bei klarem Wetter von sämtlichen Gemeinden zwischen Rold Skov (Rold Wald) und Kattegat weithin sichtbar ist.
Wir mögen auch sagen, dass der Weg, der nach der Mühle fürht, ist einen Rest von der alten Aalborg - Hadsund Landstrasse, die erstenmal in der Mitte von den 1400 genannt wurde. Es gibt mehrere Stellen in dieser Gegend Reste von diesem Weg, der nur einen Hohlweg mit ein paar tiefen Radspuren gewesen ist.
Bälum Mühle ist eine priviligierte Windmühle, die um 1750 umher an der Stelle von damaligen Besitzer von Vorgaard (ein Hof) aufgefürht wurde, der ein paar kilometer westlich von Bälum Stadt liegt. Die Mühle wurde sicher aufgefürht, um eine Wassermühle abzulösen, die Nörgaard's Wassermühle hiess und im niedrigen Gebiet nördlich von Bälum lag, wodurch die Eisenbahn Aalborg-Hadsund später führte.
Man weiss dass Nörgaard's Wassermühle in lange perioden wegen Wassermangel nicht arbeiten konnte, und deshalb ist es sehr notwendig gewesen, einen Ablöser für sie zu finden.
Aus altem schriftlichem Material geht es hervor, dass Bälum Mühle im Jahre 1767 Vorgaard's Windmühle genannt wurde damals von Anders Christensen Möller bewohnt. Das Jahr nachher wurde sie vom Besitzer Vorgaard für 1200 Reichstaler an Testrup an Wiffertsholm verkauft, der abermals im Jahre 1774 sie an Henrik Schou an Vorgaard für 1400 Reich-taler verkaufte. Im Grundstückskaufvertrag heisst es "welche Mühle ist errichtet statt der Wassermühlen Rismölle (Reismühle) und Nörgaard's Mühle". Im Jahre 1782 wurde die Mühle an Jens Sörensen Kaas an Bälum Nörgaard für 1500 Reichs-taler verkauft und seitdem ist sie gegen an 10 Male hin und her zwischen den Höfen Vorgaard und Nörgaard gehandelt worden.
Bälum - Solbjerg Gemeinde kaufte im Jahre 1875 Bälum Nörgaard, worunter die Mühle im Augenblick gehörte, und die Gemeinde ist seither Besitzer der Mühle gewesen, die (zusammen mit einer kleineren Landwirtschaft die an der Mühle gehörte) durch die Jahre an verschiedenen Müller verpachtet wurde.
Die Mühle, die nun an der Stelle steht, ist schon neu, da die alte strohgedeckte Mühle bei einem Feuer kurz nach der Jahrhundertwende verdurben wurde, und eine neue wurde auf der Baustelle aufgeführt. Die gegenwärtige Bälum Mühle ist somit etwa 80 Jahre alt.
Bälum Mühle ist im Betrieb bis etwa 1965 gewesen, da sie ihre Tätigkeit stillegen müsste, weil nur zwei Kunden zurück waren, und ihre geschäftlichen Grundlage somit gleich Null war. Glüchlicherweise liess man sie völlig intakt stehen.
Nichts in der Mühle ist entfernt, so in Wirklichkeit kann Bälum Mühle wieder starten, wenn es aktuell wird. Die Flügel der Mühle wurde damals fastsichert und gegen Bälum Stadt gerettet, wovon man sie heute wie ein schönem altem Wahrzeichen für die Stadt sehen kann.
Bälum Mühle war in ihren glüchlichen Tagen ein ziemlich weites Geschäft, wozu Landwirte in weiter Entfernung auf Pferdwagen gefahren kamen, um Korn gemahlt zu haben. An arbeitsreiche Tage konnte man oft eine Sclange von Fuhrwerken (20 oder mehr), die darauf warteten, an der Rampe der Mühle zu kommen.
Um den Verkehr so reibungslos wie möglich abzuwinkeln, gab es da auch Einbahnverkehr, indem man rund um Bälum Hochschule und auf den Kiesweg an Nörgaard's Wald entlang fuhr, wenn man zur Mühle sollte und auf einen Hohweg südlich um Möllebakken herum, wenn man davon fuhr.
Einer Müller an Bälum Mühle hatte eine harte Arbeit, da er täglich die schweren Kornsäcke schleppen müsste. Die Arbeitzeit war oft lang, da die Produktion in buchstäblichem Sinn vom Wetter abhing. Gab es eine längere Periode ohne Wind, aufspeicherteten grosse mengen von Korn, und wenn der Wind frischt auf, müsste der Müller oft in der Mühle sowohl Tag als Nacht arbeiten, um das Versäumnis einzuholen.
Es war doch eine feste Tradition, dass man Sonntags nicht arbeitete. An alle Sonn- und Feiertage wurde die Mühle stilgelegen und nach Bälum Kirche gewendet, so dass die Mühlenflügel zusammen das Zeichen des Kreuzes gestalteten. Dieses wurde streng gewahrt, bis die Mühle stilgelegen wurde.
Wenn man denm Weg nach Bälum kommt, ist die Mühle unbedingt einen Besuch wert. Man findet die Mühle bei den Weg an Bälum Schule hereinzudrehen und den Kiesweg, der direkt an der Mühle führt, um die Hochschule zu verfolgen. Wegen Furcht vor Feuer und zerstörung ist die Mühle verschlossen.
Die Mühle ist 01.06-31.08. Sonntag um 14-17 Uhr offen.
Gruppen können Verabredungen machen wenn Sie an Knud Christensen kontakt nehmen kvc.news@gmail.com telefon +45 2612 0722
Eintritt 10 Dkr für Erwachsene über 16 Jahre